SilvesterNacht_2015

Das Jahr 2015 geht zu Ende. Es war für die BBfR ein sehr ereignisreiches, intensives Jahr. Das Jahr hat für die BBfR gleich recht arbeitsreich mit der Einsetzung der Arbeitsgruppe zur Optimierung der S10-Nord begonnen. Da die S10 Sparvariante ja der Grund dafür ist, dass es die Bürgerbewegung überhaupt gibt, war man da natürlich von Beginn weg mit vollem Elan dabei. Leider ist es bis jetzt noch nicht gelungen aus der Sparvariante eine ordentliche Straße zu machen… Aber wir werden weiter für beste Schutzmaßnahmen für die Bürger entlang der neuen Straße kämpfen. 170m Einhausung sind in jedem Fall zu wenig! Denn seit der Verkehrsfreigabe des Südabschnittes kann jetzt endlich jeder sehen wie diese Schutzmaßnahmen auszusehen haben.
Ende Juli fassten einige Mitglieder des „Kernteams“ der BBfR eigentlich relativ spontan den Entschluss zur Gemeinderatswahl anzutreten. Bei dieser Wahl Ende September schenkten 315 Rainbacherinnen und Rainbacher der Bürgerbewegung das Vertrauen. Dafür möchten wir uns noch einmal sehr herzlich bedanken!
Durch den Einzug in den Gemeinderat steht die Bürgerbewegung aber nun in der Pflicht sich nicht mehr nur auf das Thema S10 zu beschränken.  2016 wird daher für uns in jedem Fall ein Jahr werden, in dem wir sehr viel lernen müssen. Denn die Politik ist für alle unsere Gemeinderäte „Neuland“. Wir haben keine Organisation hinter uns von deren Erfahrungen wir profitieren können. Von daher müssen wir uns alles „blutig“ erarbeiten. Es ist uns durchaus bewusst, dass wir auch Fehler machen werden. Aber wir werden uns voll ins Zeug legen und versuchen schnell zu lernen! In jedem Fall werden wir – wie vor der Wahl versprochen – versuchen „kritisch“ und „anders“ an die Gemeindepolitik heranzugehen. Mit dem Ziel, nur beste Lösungen für die Bürger unserer Gemeinde umzusetzen.
Zur Jahresabschluss wagen wir noch den Versuch eines gemeinsamen Silvestererlebnisses in Rainbach. Und zwar am 31. Dezember ab 23.00 Uhr beim Hochbehälter in Rainbach. Nähere Infos findest Du im Bild das dem eMail beigefügt wurde. Wer dabeisein möchte ist herzlich willkommen

BBfR_Silvesternacht_2015

 

Info 7. S10 – Arbeitsgruppensitzung am 26. November

Infos aus der 7. S10 Arbeitsgruppensitzung ( Kurzzusammenfassung und Präsentation im Ordner „Downloads“)

Wichtig! Der Termin der 8. Arbeitsgruppensitzung wurde vom 22.2.2016 auf den 10.3.2016 verlegt. Sie findet um 17:00 im Gemeindesaal in Rainbach statt.

Die Planausstellung findet am 15.3.2016 von 16:00 bis 19:00 Uhr im GH Blumauer statt.

 

Gemeinsamer Optimierungsvorschlag – 27.10.2015

Gemeinsamer Optimierungsvorschlag der S10 Arbeitsgruppensitzung.
(Der Optimierungsvorschlag kann über „Downloads“ angesehen werden)

Im Anschluss an die Gemeinderatssitzung fand ein Gespräch über die Zusammenfassung der Arbeitssitzung vom 27. Oktober mit allen bei der Gemeinderatsitzung anwesenden AG Mitgliedern statt.
In einem, für uns wichtigen Punkt, konnte leider keine Einigkeit erziehlt werden.
Es sollte der Vergleich „Trasse WEST“ mit „Trasse Mitte in offener Bauweise“ (wie das Prof. Brandl vorgeschlagen hat) in das Schreiben aufgenommen werden.
Seitens einiger S10-AG-Mitglieder konnte hier jedoch keine Einigkeit erzielt werden.
Damit aber die in stundenlanger Arbeit eingebrachten Optimierungsvorschläge von den 10 Teilnehmern in der Arbeitssitzung vom 27. Oktober nicht umsonst waren, wurde dem gemeinsamen Papier die Zustimmung geben, obwohl der Variantenvergleich nicht darin enthalten ist.
Hiermit sollen zumindest die Optimierungsmaßnahmen an der Westtrasse – welche doch wesentliche Verbesserungen für die betroffenen Bürger bringen sollten – in einem von allen AG Mitgliedern mitgetragenen Papier von der ASFINAG eingefordert werden.
Zusätzlich wird dieses Schreiben über den Dienstweg der Gemeinde an die ASFINAG übermittelt, was diesen Forderungen zur Optimierung mehr Gewicht verleihen sollte.
Die Alternative wäre gewesen: kein gemeinsames Papier und jeder schickt seine Forderungen weiterhin einzeln an die ASFINAG, wie bisher.
Dies wäre Wohl vor allem zum Nachteil derer, die sowieso schon massiv von der Westtrasse betroffen sind.

 

Info 6. S10 – Arbeitsgruppensitzung am 15. Oktober

Infos aus der 6. S10 Arbeitsgruppensitzung (aktuelle Pläne und Kurzzusammenfassung im Ordner „Downloads“)

BREITAU
+ Gasleitung wird freigelegt (Niveau ca. -2m) und mit einem „Tragwerk“ überbaut, darauf wird die S10 aufgebaut.

PRAGER KURVE
+ Der Güterweg Labach (Mühlweg) wird in diesem Bereich jetzt nur mehr um 1/2 -3/4 Meter angehoben.
+ In diesem Bereich ist eine 10m breite Überquerungsmöglichkeit vorgesehen.

RICHTUNG GROTTENTHAL
+ Im Bereich zwischen der Prager Kurve in Richtung zu den Fischteichen im Grottenthal soll ein großes Revisionsbecken zwischen dem Güterweg Labach und der S10 errichtet werden.

GROTTENTHAL
+ Trasse bleibt gleich. Niveau um ca. 1m gegenüber dem letzten Plan abgesenkt.

RICHTUNG KRANKLAU
+ Keine Änderung

TONIBAUN´ HÖHE
+ Halbanschlussstelle wird in einem Einschnitt umgesetzt.

KRANKLAU
+ Asfinag präsentiert 170m lange Einhausung der S10 in Hochlage im Bereich „Greganhansl Holz“
+ Höhenlage der S10 Trasse in diesem Bereich jetzt ca. 1m tiefer als auf dem letzten Plan
+ Summerauer Straße wird unter der Einhausung durchgeführt
+ Kreisverkehr für Halbanschlußstelle in etwa in Bereich des Steinbruches unterbricht den Verkehrsfluss zwischen Rainbach und Summerau
+ Westlich der Einhausung wird die Summerauer Straße Richtung Süden verlegt und neu errichtet. Im Bereich Denk kehrt sie auf den aktuellen Verlauf zurück.
+ Aus der „Überfahrt“, die wir aus den bisherigen Plänen kennen, wird jetzt also ein künstlicher Berg, der Rainbach und Summerau voneinander abschneidet.

RICHTUNG ALTE PFERDEEISENBAHN
+ keine Änderung gegenüber dem letzten Plan.
+ In diesem Bereich ist eine Überquerungsmöglichkeit vorgesehen

QUERUNG HÖRSCHLÄGER STRASSE
+ Keine Änderung gegenüber dem letzten Plan.
+ In diesem Bereich ist eine 10m breite Überquerungsmöglichkeit vorgesehen.

EINBINDUNG IN B310
+ Der dabei entstehende Halbanschluss wird bei einem Weiterbau der S10 Rückgebaut. Aus Richtung Kerschbaum kommende Fahrzeuge können dann erst in der Kranklau oder in Vierzehn auf die S10 auffahren.

 

 

Wahlergebniss 27.9.2015

Wahl_2015

Artikel der Oberösterreichischen Nachrichten vom 29.9.2015
S10-Initiative zog in den Gemeinderat ein

2.Trassenwanderung

die BBfR veranstaltete am 20. September 2015 die 2. Trassenwanderung. Sie startete bei der Prager Kurve. Die Wanderung ging dann über das Grottenthal, Fleischanderl Teich, Kranklau nach Rainbach (Wasserhäusl). Danach wurde die Planausstellung besucht.

Planausstellung

Bei der Planausstellung der Bürgerbewegung beim Maurerwirt im Saal wurden unter anderem folgende Punkte gezeigt.

  • Die Westtrasse ist nur möglich, weil dem „Faktor Lärm“ in den letzten 10 Jahren die Zähne gezogen wurden…
  • Das Wasserschongebiet, das einen großen Teil unserer Gemeinde bedeckt. Aus diesen Gebieten kommt der größte Teil unseres Ortswassers.
  • Ein Panoramabild mit einer Breite von 5,5 Metern, dass den Verlauf der Trasse vom Greiner Bio One bis zur Hörschläger Straße darstellt.
  Bild_RechtAufOrdentlicheStraße Bild_Wasserschongebiet Panorma_Rainbach_West_Gesamt_OK

Planausstellung und 2.Trassenwandertag am 20.September 2015

Flugblatt_S10_#6_MAIL

Die BBfR Informiert

Auf eine Initiative der Bürgerbewegung gab es heute ein Treffen von Vertretern aller im Gemeinderat vertretenen Fraktionen und der Bürgerbewegung mit Hr Prof Dr Heinz Brandl, einen international anerkannten Experten auf dem Gebiet des Straßenbaues, am Marktgemeindeamt in Leopoldschlag.

Professor Brandl konnte dabei den Teilnehmern einige wichtige Inputs für die nächsten Optimierungssitzungen mit auf den Weg geben. Neben den vielen fachlichen Fragen, die Prof. Brandl sachlich und ohne Zwänge von außen beantwortet hat, kam auch ein ganz entscheidender Hinweis von ihm: nämlich die Wichtigkeit des Vertretens einer gemeinsamen Linie seitens der AG Mitglieder aus Rainbach gegenüber der ASFINAG.

Die Bürgerbewegung sieht das genauso, möchte dazu aber wie folgt Stellung beziehen:

Die aktive Mitarbeit an der Optimierung der Westtrasse war und ist ein deutliches Signal des guten Willens und der Kompromissbereitschaft der Bürgerbewegung an alle Fraktionen in der Gemeindevertretung Rainbachs. Solange aber die Mehrheitsfraktion im Gemeinderat nicht von ihrer sturen Haltung zur Westtrasse, nämlich „Die beste Trasse ist die, die gebaut werden kann“ abrückt, wird es keine gemeinsame Linie geben können.

Die alles entscheidende Forderung der Bürgerbewegung, nämlich eine gleichwertige Bauausführung der S10 hinsichtlich Anrainerschutz, Naturschutz, Grundwasserschutz, etc. wie im S10 Südabschnitt lässt sich in der Haltung der Mehrheitsfraktion nämlich einfach nicht wiederfinden.

Die Rainbacherinnen und Rainbacher wollen aber eine ordentliche Straße und nicht die SPARVARIANTE! Und genau das muss GEMEINSAM bei der ASFINAG eingefordert werden. Die nächste Chance dazu gibt´s am 15. Oktober in der 6. Optimierungssitzung.

Die BBfR bedankt sich bei Prof Brandl, dass er sich in seinem Urlaub die Zeit für ein Treffen mit Vertretern aus Rainbach genommen hat.

Kurzbericht 5. S10-Arbeitsgruppensitzung am 23. Juli

Kurzzusammenfassung
5. Arbeitsgruppensitzung Optimierung S10 Nord
am 23.07.2015
Anm. Die Präsentationen wurden am 28.07.2015 an die Mitglieder der AG versendet.
In TOP 1, Ergänzungen zur Verkehrsuntersuchungen stellt Koppelhuber, Verkehrsplanung, die verkehrliche Wirkung einer Anschlussstelle Rainbach Nord und die Daten für die Zählstelle Summerauerstraße vor. Eine ASt. Rainbach Nord ist aufgrund des Verkehrsmodells nicht zu rechtfertigen, die beste verkehrliche Wirkung für Rainbach (deutliche Entlastung an der B310, i.w. keine Veränderung an der Summerauerstraße im Prognosezeitpunkt) hat die HASt. Rainbach West. Von einzelnen Vertretern der AG werden die Verkehrszahlen nach wie vor angezweifelt.
Die AG fordert, dass eine HASt. Rainbach Nord errichtet werden soll, was jedoch nach Aussage von Lechner, ASFINAG, wirtschaftlich nicht darstellbar ist. Sehr wohl könne – wie an anderen Straßenabschnitten auch – vor dem Rückbau der Einbindung der S10 in die B310 bei Kerschbaum diskutiert werden, ob dann eine (Halb-)Anschlussstelle dort umgesetzt werden kann. Dzt. ist hier keine Zusage der ASFINAG möglich.
In TOP 2, Straßenplanung – aktueller Stand erläutert Jedenastik, Straßenplanung, die Optimierungen seit der letzten AG Sitzung. Nunmehr wurden der Laserscan und die aktuellen Vermessungsdaten in die Planung einbezogen, ausgearbeitet wurden je eine Variante in Hoch- und Tieflage.
Die Vorstellung und Diskussion der Trasse erfolgt beginnend im Süden. Diskutiert werden die Steigungsverhältnisse der Trasse, der Bereich um die Fischteiche, die Brücke Grottenthal. In der Kranklau die Einschnitte und mögliche Einhausungen sowie die Varianten Über- und Unterführung der Summerauerstraße über / unter der S10 das Thema.
Die AG hält fest, dass in der Kranklau eine Einhausung gefordert wird (abgestimmte Meinung der AG, in Besprechung vor der AG Sitzung festgelegt) ansonsten wird es keine Zustimmung zur Trasse geben (sh. auch Forderungskatalog der AG unter TOP 5).
In TOP 3, Lärmuntersuchung, Erste Ergebnisse erläutert Walter, Fachplanung Lärm, zuerst die Grundlagen der Lärmberechnungen (maßgeblich ist hier die Bundesstraßenlärmimmissionsschutzverordnung) und die Vorgangsweise bei der Ermittlung der voraussichtlichen Lärmbelastungen und -entlastungen (z.B. Abgrenzung des Untersuchungsraumes – d.h. welche Straßenzüge im untergeordneten Netz sind mitzubetrachten, welche Schutzmaßnahmen schon berücksichtigt sind etc.) dar. Von der AG werden Fragen bez. des meteorologischen Einflusses bez. der Lärmwahrnehmung, der Lärmausbreitung an den Tunnelportalen, der Örtlichkeiten der Lärmmessungen und der bereits in die Berechnungen integrierten Lärm-Schutzmaßnahmen gestellt. Walter hält fest, dass die derzeitigen Aussagen noch mit Unschärfen behaftet sind und diese in den nächsten Optimierungsschritten eliminiert werden.
In TOP 4, Zwischenbericht Ist-Zustandserhebungen – Fachbereich Freizeit und Erholungsnutzungen stellt Heinrich, Koordination Umwelt, die vom Fachplaner Büro Beitl recherchierte Ist-Situation dar. Vertreter der AG weisen darauf hin, dass bei den Reit- und Wanderwegen wie auch bei den Loipen und Laufstrecken noch Teile fehlen. Die AG stellt die Informationen dem Fachplaner zur Verfügung. Die FP werden die fehlenden Erholungseinrichtungen ergänzen. Wunsch der AG ist es auch, dass hinsichtlich der Reitwege die S10 v.a. im Abschnitt Kranklau bis Rainbach Nord, dem Haupt-Reitgebiet der Region, möglichst oft gequert werden kann.
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In TOP 5, Allfälliges berichtet Heinrich, Koordination Umwelt, zum Thema Ortskern – gibt es eine Verkehrsfrequenz, die zur Aufrechterhaltung der Wirtschaft notwendig ist, dass ihre Recherchen gezeigt haben, dass es solche Zahlen nicht gibt. Vielmehr ist die Qualität der Versorgung in den Orten ausschlaggebend für die wirtschaftliche Entwicklung.
Leitner, technische Projektsteuerung, präsentiert Lage und Umfang der Geländemodellierungen an der S10 Süd. Die AG ersucht die ASFINAG zu prüfen, ob es möglich ist, eine geführte Exkursion zu den Geländemodellierungen zu machen. Hinterfragt wird auch die steile Böschungsausformung von Geländemodellierungen. Diese kommt tw. auf Wunsch der Grundstückseigentümer zustande, tw. sind, wie J. Franz berichtet, es aber auch Forderungen des Naturschutzes, die hier den Interessen der Eigentümer entgegenstehen. Berichtet wird auch über die Gespräche mit Sempelmann zu den Problemen an der S10 Süd.
Die AG wünscht auch, dass die entsprechenden Vertreter des Planungsteams möglichst noch im Sommer Gespräche mit Vertretern der Landwirtschaft, Jagd und der Reiter führen. Eine Planausstellung zur Vorstellung des Projektes für die Bevölkerung wird es lt. Lechner, ASFINAG, erst Anfang 2016 geben können, da die Planungen dafür einen ausreichend gesicherten Stand haben müssen.
Die AG fasst ihre Forderungen an die ASFINAG wie folgt zusammen:
 Niedrige(re) Brücke im Abschnitt Grottenthal
 Tiefstmöglicher Trassenverlauf der S10 im Abschnitt Kranklau
 Querung der Summerauer Straße über S10
 Einhausung der S10 soweit wie möglich
 Lärmverträglichkeit muss hergestellt werden
 Vollanschluss Rainbach Nord
 Generelle Ausgestaltung muss nachhaltig verträglich sein
Nächster AG Termin ist der 15.10.2015, 17:00 Gemeindesaal Rainbach.