BBfR Info

H O C H W A S S E R S C H U T Z P R O J E K T

Nachdem das Projekt mit der 12m hohen Staumauer beim Teufelsfelsen im Thurytal gescheitert ist werden nun zwei kleinere Rückhaltebecken in Vierzehn und in Stadeln geplant. Dazu gab es diese Woche bereits zwei Infoveranstaltungen, zu denen die betroffen Grundanrainer eingeladen wurden.
Diese Rückhaltebecken kommen primär den Bewohnern von Freistadt sowie den Menschen südlich von Freistadt zugute, während diejenigen, auf deren Grund und Boden diese Becken errichtet werden sollen, eigentlich keinen Nutzen davon haben. Im Gegenteil: die Bewirtschaftung der Flächen wird durch die Errichtung dieser Becken zumTeil erheblich erschwert.
Trotzdem sollte der Nutzen dieses Projektes – zumindest überregional betrachtet – im Vordergrund stehen und der Umsetzung dieses Projektes eine Chance gegeben werden.

Die Bürgerbewegung wird sich jedenfalls dafür einsetzen, dass es für die betroffenen Grundbesitzer in der Gemeinde Rainbach zu einer fairen Lösung kommt.

Die BBfR wird sich um weitere Informationen zu diesem Thema bemühen und versuchen diese rasch zur Verfügung stellen.

E I S E N B A H N Q U E R U N G E N

Die Umsetzung dieses Projektes wurde bereits in Angriff genommen. In Summerau (Richtung Eibenstein) wird bereits an einer Optimierung der Eisenbahnquerung gearbeitet. Es wird dafür ein Gehsteig an der linken Straßenseite errichtet.
Für die nächste Etappe (Hörschlag Bereich Querung Zulisserstraße bis zur Querung des „Zulissersteiges“ in der Pirau) laufen bereits detaillierte Planungen. Aktuelle Pläne können bereits am Gemeindeamt eingesehen werden.

Geht es nach den Vorstellungen der BBfR müssen gute Lösungen für die Landwirtschaft, vor allem aber auch für sämtlich Freizeitaktivitäten, denen in diesen Bereichen sehr viele Bürger nachkommen, gefunden werden. Weiters wird sich die Bürgerbewegung auch dafür einsetzen, dass die neuen Eisenbahnquerungen mit den ebenfalls noch zu errichtenden Querungsmöglichkeiten der S10 abgestimmt werden.

Auch bei diesem Thema wird die BBfR dranbleiben und versuchen bald weiter Infos zur Verfügung zu stellen.

S T A D T R E G I O N A L E S  F O R U M:
S T A D T – U M L A N D – K O O P E R A T I O N E N

In der letzten Gemeinderatssitzung hat der Gemeinderat einstimmig der Gründung und Teilnahme an einem stadtregionalen Forum zugestimmt. Bei diesem von der EU geförderten Projekt soll gemeinsam mit der Stadtgemeinde Freistadt und mindestens einer weiteren Nachbargemeinde die Entwicklung einer stadtregionalen Strategie, besonders in den Bereichen Wirtschaft, Ökologie, Klima, Demographie, Soziales und Siedlungstätigkeit vorangetrieben werden. Schwerpunkte sind dabei die Förderung Nahmobilität, sprich Fußgänger und Radfahrer, sowie die Optimierung von Siedlungsstrukturen. Ziel dieser überregionalen Zusammenarbeit ist eine Stärkung und Attraktivierung der Region.
Jede teilnehmende Gemeinde kann dem stadtregionalem Forum eigene Projekte zur Umsetzung vorschlagen. Zur Unterstützung von Projekten stehen insgesamt 1,2 Mio. Euro an EU-Fördergeldern zur Verfügung. Je Projekt können maximal 85% der Kosten gefördert werden. Die verbleibenden 15% müssen von jener Gemeinde getragen werden, in der das Projekt umgesetzt wird. Wesentlich bei den Projekten ist, dass sie von der gesamten Stadtregion mitgetragen werden und einen nachhaltigen, positiven Beitrag zur Entwicklung der Region leisten.
Der Gemeinde Rainbach entstehen durch vorbereitende Maßnahmen für diese Kooperation Kosten in der Höhe von etwa 2000 – 3000 Euro.
Die Bürgermeister der teilnehmenden Gemeinden werden als stimmberechtigte Vertreter in das stadtregionale Forum entsandt. Dem Forum fällt die Aufgabe zu, eine Selektion aus allen eingebrachten Projekten vorzunehmen. Weiters wird von Seiten des Landes ein Stadtregionsmanager zur Verfügung gestellt. Derzeit ist davon auszugehen, dass zwei bis drei Projekte zur Umsetzung gelangen können. Zur Erstellung einer gemeinsamen Stratege bezüglich der Projekte wird ein Zeitraum von ein bis zwei Jahren veranschlagt.

Neben Freistadt als kleinregionalem Zentrum scheinen in diesem Förderprogramm auch die Regionen Pregarten, Kremsmünster, Mattighofen und Lambach auf.

Die Bürgerbewegung hat der Teilnahme an dieser Kooperation zugestimmt, da hier die Chance besteht ein nachhaltiges Projekt in unserer Gemeinde zu entwickeln und umzusetzten, welches dann größtenteils aus Mitteln der EU finanziert werden wird.

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bbr