Wahlergebniss 27.9.2015

Wahl_2015

Artikel der Oberösterreichischen Nachrichten vom 29.9.2015
S10-Initiative zog in den Gemeinderat ein

2.Trassenwanderung

die BBfR veranstaltete am 20. September 2015 die 2. Trassenwanderung. Sie startete bei der Prager Kurve. Die Wanderung ging dann über das Grottenthal, Fleischanderl Teich, Kranklau nach Rainbach (Wasserhäusl). Danach wurde die Planausstellung besucht.

Planausstellung

Bei der Planausstellung der Bürgerbewegung beim Maurerwirt im Saal wurden unter anderem folgende Punkte gezeigt.

  • Die Westtrasse ist nur möglich, weil dem „Faktor Lärm“ in den letzten 10 Jahren die Zähne gezogen wurden…
  • Das Wasserschongebiet, das einen großen Teil unserer Gemeinde bedeckt. Aus diesen Gebieten kommt der größte Teil unseres Ortswassers.
  • Ein Panoramabild mit einer Breite von 5,5 Metern, dass den Verlauf der Trasse vom Greiner Bio One bis zur Hörschläger Straße darstellt.
  Bild_RechtAufOrdentlicheStraße Bild_Wasserschongebiet Panorma_Rainbach_West_Gesamt_OK

Planausstellung und 2.Trassenwandertag am 20.September 2015

Flugblatt_S10_#6_MAIL

Die BBfR Informiert

Auf eine Initiative der Bürgerbewegung gab es heute ein Treffen von Vertretern aller im Gemeinderat vertretenen Fraktionen und der Bürgerbewegung mit Hr Prof Dr Heinz Brandl, einen international anerkannten Experten auf dem Gebiet des Straßenbaues, am Marktgemeindeamt in Leopoldschlag.

Professor Brandl konnte dabei den Teilnehmern einige wichtige Inputs für die nächsten Optimierungssitzungen mit auf den Weg geben. Neben den vielen fachlichen Fragen, die Prof. Brandl sachlich und ohne Zwänge von außen beantwortet hat, kam auch ein ganz entscheidender Hinweis von ihm: nämlich die Wichtigkeit des Vertretens einer gemeinsamen Linie seitens der AG Mitglieder aus Rainbach gegenüber der ASFINAG.

Die Bürgerbewegung sieht das genauso, möchte dazu aber wie folgt Stellung beziehen:

Die aktive Mitarbeit an der Optimierung der Westtrasse war und ist ein deutliches Signal des guten Willens und der Kompromissbereitschaft der Bürgerbewegung an alle Fraktionen in der Gemeindevertretung Rainbachs. Solange aber die Mehrheitsfraktion im Gemeinderat nicht von ihrer sturen Haltung zur Westtrasse, nämlich „Die beste Trasse ist die, die gebaut werden kann“ abrückt, wird es keine gemeinsame Linie geben können.

Die alles entscheidende Forderung der Bürgerbewegung, nämlich eine gleichwertige Bauausführung der S10 hinsichtlich Anrainerschutz, Naturschutz, Grundwasserschutz, etc. wie im S10 Südabschnitt lässt sich in der Haltung der Mehrheitsfraktion nämlich einfach nicht wiederfinden.

Die Rainbacherinnen und Rainbacher wollen aber eine ordentliche Straße und nicht die SPARVARIANTE! Und genau das muss GEMEINSAM bei der ASFINAG eingefordert werden. Die nächste Chance dazu gibt´s am 15. Oktober in der 6. Optimierungssitzung.

Die BBfR bedankt sich bei Prof Brandl, dass er sich in seinem Urlaub die Zeit für ein Treffen mit Vertretern aus Rainbach genommen hat.

Kurzbericht 5. S10-Arbeitsgruppensitzung am 23. Juli

Kurzzusammenfassung
5. Arbeitsgruppensitzung Optimierung S10 Nord
am 23.07.2015
Anm. Die Präsentationen wurden am 28.07.2015 an die Mitglieder der AG versendet.
In TOP 1, Ergänzungen zur Verkehrsuntersuchungen stellt Koppelhuber, Verkehrsplanung, die verkehrliche Wirkung einer Anschlussstelle Rainbach Nord und die Daten für die Zählstelle Summerauerstraße vor. Eine ASt. Rainbach Nord ist aufgrund des Verkehrsmodells nicht zu rechtfertigen, die beste verkehrliche Wirkung für Rainbach (deutliche Entlastung an der B310, i.w. keine Veränderung an der Summerauerstraße im Prognosezeitpunkt) hat die HASt. Rainbach West. Von einzelnen Vertretern der AG werden die Verkehrszahlen nach wie vor angezweifelt.
Die AG fordert, dass eine HASt. Rainbach Nord errichtet werden soll, was jedoch nach Aussage von Lechner, ASFINAG, wirtschaftlich nicht darstellbar ist. Sehr wohl könne – wie an anderen Straßenabschnitten auch – vor dem Rückbau der Einbindung der S10 in die B310 bei Kerschbaum diskutiert werden, ob dann eine (Halb-)Anschlussstelle dort umgesetzt werden kann. Dzt. ist hier keine Zusage der ASFINAG möglich.
In TOP 2, Straßenplanung – aktueller Stand erläutert Jedenastik, Straßenplanung, die Optimierungen seit der letzten AG Sitzung. Nunmehr wurden der Laserscan und die aktuellen Vermessungsdaten in die Planung einbezogen, ausgearbeitet wurden je eine Variante in Hoch- und Tieflage.
Die Vorstellung und Diskussion der Trasse erfolgt beginnend im Süden. Diskutiert werden die Steigungsverhältnisse der Trasse, der Bereich um die Fischteiche, die Brücke Grottenthal. In der Kranklau die Einschnitte und mögliche Einhausungen sowie die Varianten Über- und Unterführung der Summerauerstraße über / unter der S10 das Thema.
Die AG hält fest, dass in der Kranklau eine Einhausung gefordert wird (abgestimmte Meinung der AG, in Besprechung vor der AG Sitzung festgelegt) ansonsten wird es keine Zustimmung zur Trasse geben (sh. auch Forderungskatalog der AG unter TOP 5).
In TOP 3, Lärmuntersuchung, Erste Ergebnisse erläutert Walter, Fachplanung Lärm, zuerst die Grundlagen der Lärmberechnungen (maßgeblich ist hier die Bundesstraßenlärmimmissionsschutzverordnung) und die Vorgangsweise bei der Ermittlung der voraussichtlichen Lärmbelastungen und -entlastungen (z.B. Abgrenzung des Untersuchungsraumes – d.h. welche Straßenzüge im untergeordneten Netz sind mitzubetrachten, welche Schutzmaßnahmen schon berücksichtigt sind etc.) dar. Von der AG werden Fragen bez. des meteorologischen Einflusses bez. der Lärmwahrnehmung, der Lärmausbreitung an den Tunnelportalen, der Örtlichkeiten der Lärmmessungen und der bereits in die Berechnungen integrierten Lärm-Schutzmaßnahmen gestellt. Walter hält fest, dass die derzeitigen Aussagen noch mit Unschärfen behaftet sind und diese in den nächsten Optimierungsschritten eliminiert werden.
In TOP 4, Zwischenbericht Ist-Zustandserhebungen – Fachbereich Freizeit und Erholungsnutzungen stellt Heinrich, Koordination Umwelt, die vom Fachplaner Büro Beitl recherchierte Ist-Situation dar. Vertreter der AG weisen darauf hin, dass bei den Reit- und Wanderwegen wie auch bei den Loipen und Laufstrecken noch Teile fehlen. Die AG stellt die Informationen dem Fachplaner zur Verfügung. Die FP werden die fehlenden Erholungseinrichtungen ergänzen. Wunsch der AG ist es auch, dass hinsichtlich der Reitwege die S10 v.a. im Abschnitt Kranklau bis Rainbach Nord, dem Haupt-Reitgebiet der Region, möglichst oft gequert werden kann.
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In TOP 5, Allfälliges berichtet Heinrich, Koordination Umwelt, zum Thema Ortskern – gibt es eine Verkehrsfrequenz, die zur Aufrechterhaltung der Wirtschaft notwendig ist, dass ihre Recherchen gezeigt haben, dass es solche Zahlen nicht gibt. Vielmehr ist die Qualität der Versorgung in den Orten ausschlaggebend für die wirtschaftliche Entwicklung.
Leitner, technische Projektsteuerung, präsentiert Lage und Umfang der Geländemodellierungen an der S10 Süd. Die AG ersucht die ASFINAG zu prüfen, ob es möglich ist, eine geführte Exkursion zu den Geländemodellierungen zu machen. Hinterfragt wird auch die steile Böschungsausformung von Geländemodellierungen. Diese kommt tw. auf Wunsch der Grundstückseigentümer zustande, tw. sind, wie J. Franz berichtet, es aber auch Forderungen des Naturschutzes, die hier den Interessen der Eigentümer entgegenstehen. Berichtet wird auch über die Gespräche mit Sempelmann zu den Problemen an der S10 Süd.
Die AG wünscht auch, dass die entsprechenden Vertreter des Planungsteams möglichst noch im Sommer Gespräche mit Vertretern der Landwirtschaft, Jagd und der Reiter führen. Eine Planausstellung zur Vorstellung des Projektes für die Bevölkerung wird es lt. Lechner, ASFINAG, erst Anfang 2016 geben können, da die Planungen dafür einen ausreichend gesicherten Stand haben müssen.
Die AG fasst ihre Forderungen an die ASFINAG wie folgt zusammen:
 Niedrige(re) Brücke im Abschnitt Grottenthal
 Tiefstmöglicher Trassenverlauf der S10 im Abschnitt Kranklau
 Querung der Summerauer Straße über S10
 Einhausung der S10 soweit wie möglich
 Lärmverträglichkeit muss hergestellt werden
 Vollanschluss Rainbach Nord
 Generelle Ausgestaltung muss nachhaltig verträglich sein
Nächster AG Termin ist der 15.10.2015, 17:00 Gemeindesaal Rainbach.

Kurzbericht 4. S10-Arbeitsgruppensitzung am 25. Juni

Kurzzusammenfassung
4. Arbeitsgruppensitzung Optimierung S10 Nord
am 25.06.2015
Anm. Die Präsentationen werden der Langfassung des Protokolls beigefügt.
In TOP 1, Verkehrsuntersuchungen – Ergänzungen erläutert Koppelhuber die Verkehrssituation und das Thema Anschlussstellen (ASt.) zuerst anhand eines Rückblicks auf die 3. AG, der Darstellung des Bestands ohne Ausbau der S10, und dann anhand 1) des Vollausbaus bis Tschechien, 2) Teilausbaus bis nördlich von Rainbach sowie anhand einer Pendler-Analyse. Zur Verkehrssituation ohne S10 (Bestand) wird erläutert, dass dzt. ein hoher Schwerverkehrsanteil (25-30%) durch Rainbach geht. Zum Prognosezeitpunkt 2030 ohne S10 wird es zu einer Verdopplung des Verkehrs kommen.
Aus Sicht der Verkehrsplanung ist eine Halbanschlussstelle (HASt.) Rainbach West die verkehrswirksamste Lösung, da aufgrund der Entlastungswirkung bez. der Verkehrsrelationen Richtung Süden die beste Entlastung des Ortskerns von Rainbach erzielt werden kann. Allerdings wird es auf der Summerauerstraße /Kranklau (Vergleich Prognose 2030 ohne Maßnahmen mit Prognose 2030 mit S10) im Verhältnis zu den anderen Strecken das größte Verkehrsaufkommen geben. Auf der B310 durch Rainbach kommt es zu deutlichen Entlastungen.
Seitens der AG wird bemängelt, dass für die Beurteilung der Anschlussstellen sowohl die in der letzten AG vereinbarten Auswertungen hinsichtlich der Zählstelle Krankelau (Tages- und Wochenganglinien) als auch eine Betrachtung der Variante ASt. Rainbach Nord (ohne ASt. Rainbach West / Kranklau) nicht vorgelegt wurden. Diese werden in der 5. AG nachgereicht.
Diskutiert werden weiters
 die Auswirkungen der österreichischen PKW-Maut, diese ist als „Widerstand“ im Verkehrsmodell berücksichtigt.
 die Veränderungen der Verkehrszahlen ggü. den Darstellungen in der 3. AG. Die Abweichungen resultieren aus der Berücksichtigung bestimmter ad hoc Maßnahmen, die in den Erstanalysen noch nicht abgebildet waren.
 die Herangehensweise bei den Lärmuntersuchungen, mittlerweile ist die Bundesstraßen Lärmschutzimmissionsverordnung in Kraft, die zulässigen Belastungen sind 45 dB in der Nacht und 55 dB am Tag.
 die wirtschaftlichen Konsequenzen auf Rainbach, wenn der Großteil des Verkehrs aus dem Ort abgezogen wird.
In TOP 2, Erläuterungen zu eingebrachten Anfragen berichtet Leitner zuerst über die Möglichkeiten bei der Variante „Mitte“, den Tunnel in offener Bauweise zu errichten. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass diese Bauweise technisch möglich ist, jedoch ggü. einer bergmännischen Variante keine Kostenvorteile bringt. In der Bauphase sind massive Belastungen für die Anrainer (emissions- und immissionsseitig) im Ortsgebiet zu erwarten, damit erhöht sich auch das Genehmigungsrisiko deutlich.
Zu den Geländemodellierungen erläutert Leitner, dass diese für konkrete Zwecke z.B. Lärmschutz oder Unterbrechung für Sichtbeziehungen gemacht werden. Der technische Aufbau der Geländemodellierungen ist abhängig von der Nachnutzung, ob diese Fläche z.B. für Landwirtschaft oder für ökologische Zwecke genutzt werden sollen. Die für Geländemodellierungen vorgesehenen Flächen können in der Bauphase u.U. nicht genutzt werden, dafür und auch für allfällige andere Erschwernisse werden Abgeltungen mit den Grundbesitzern vereinbart. Johannes Franz berichtet, dass es im Abschnitt Süd hier große Probleme gegeben hat / gibt (sh. auch Prot. 3. AG).
In TOP3, Straßenplanung, Optimierung Trasse West stellt Jedenastik einen ersten Entwurf der Trassenführung vor. Es wurden erste Überlegungen bez. der Linienführung und der Höhenlagen (v.a. für den Bereich Kranklau) der Trasse angestellt. Dieser Entwurf wird in Abstimmung mit den Umweltplanern noch weiter zu optimieren sein.
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Erste Optimierungsüberlegungen im Bereich HASt. Kranklau umfassen insgesamt vier Varianten (zwei aus dem Einreichprojekt 2004 und zwei neue). Die Varianten unterscheiden sich lage- und höhenmäßig und mit den gewählten Einbindungen in die Summerauer Straße (Kreisverkehrslösung oder T-Einbindung) sowie durch die Führung der Auffahrtsrampen.
In der Diskussion werden angesprochen:
 wie soll die Trassenführung nordwestlich von Rainbach erfolgen? Diese Planung benötigt noch die Ergebnisse der Umweltuntersuchungen, dann kann hier weiter optimiert werden
 Berücksichtigung des bestehenden Retentionsbeckens
 Optimierung der Grundstücksbeanspruchung / Minimierung Flächenverbrauch – hier wurde auch das Thema der teils massiven Geländeeinschnitte bei den ersten Variantenentwürfen der HASt. Kranklau intensiv diskutiert (geotechnische Machbarkeit, Überdeckung etc.).
 Freizeitnutzungen im Bereich Kranklau – Reitsport
 Landwirtschaftliche Überfahrten
Die Vertreter der AG halten fest, dass sie über die vorgestellten Entwürfe enttäuscht sind. Sie erkennen gegenüber dem im November 2014 vorgestellten Vorhaben noch keine substantiellen Optimierungen. Lechner, ASFINAG weist eine pauschale Negativkritik zurück und ersucht um Verständnis, als jetzt erste Überlegungen, die noch umfangreichen Input anderer Fachgebiete benötigen, vorgestellt wurden.
Nächster AG Termin ist der 23.07.2015, 17:00 Gemeindesaal Rainbach.

Kurzbericht 3. S10-Arbeitsgruppensitzung am 21. Mai

Kurzzusammenfassung
3. Arbeitsgruppensitzung Optimierung S10 Nord
am 21.05.2015
Zu TOP 1, Resümee der Bereisung, gab es keine Diskussion.

Unter TOP 2, Vorstellung des Projektteams berichtet Lechner über die zwischenzeitlich erfolgten Bestellungen (Details dann in der Protokollbeilage) und dass die Vermesser bereits am Arbeiten sind (TOP 4). Anwesend bei der 3. AG sind Georg Kriebernegg, Verkehrsplaner, zuständig für die Verkehrsuntersuchungen und -prognosen (TOP 5) sowie die Herren Grulich und Jedenastik von der Straßenplanung. Bei der Befahrung des Projektgebiets war auch Hr. Grohmann, zuständig für weite Teile der Umweltuntersuchungen, anwesend.

Unter TOP 3 stellt Raderbauer kurz den überarbeiteten hot-spot Plan vor. Hannes Franz übergibt zu Sitzungsbeginn noch einen hot-spot Plan, dieser wird eingearbeitet. Bei der nächsten AG-Sitzung wird der gesamte Plan vorgestellt werden.
Schwerpunktthema der 3. Arbeitsgruppe ist der Stand der Verkehrsuntersuchungen (TOP 5). Kriebernegg erläutert zuerst die Verkehrsuntersuchungen und die Herangehensweise bei der Modellerstellung. Das Modell wird auf Basis von eigenen Zählungen, die im Februar und März des heurigen Jahres erfolgten und unter Einbeziehungen von (Zähl-)Daten des Landes Oberösterreich sowie gesamtösterreichischer Daten (Verkehrsprognose Österreich 2025) erstellt. Prognosehorizont ist das Jahr 2030, Bezugsjahr ist 2015. Wesentliche Kriterien bei der Wahl von Anschlussstellen sind die Verkehrswirksamkeit, die Entlastung der Ortskerne und die Leistungsfähigkeit.
Kriebernegg stellt ein umfangreiches Set von Planfällen vor. Wesentliche Aussagen zum dzt. Zeitpunkt sind:
Ohne Ausbau der S10 Nord kommt es bis 2030 zu einer starken Zunahme der Verkehrsbelastung ausgedrückt in DTVw von 9.100 Kfz / 24 Std. auf rd. 17.400 Kfz / 24 Std.
Wichtig für die AG waren die Aussagen zu den Anschlussstellen beim Vollausbau (d.h. S10 bis zur tschechischen Grenze) und beim Teilausbau (d.h. Ausbau bis Kerschbaum) so wie er dzt. vorgesehen ist. Hier zeigt sich, dass beim Vollausbau eine annähernd gleiche Entlastung für Rainbach sowohl mit einer Voll-Anschlussstelle (Ast. Rainbach West) wie auch mit zwei Halb-Anschlussstellen (HASt.en Rainbach West und Rainbach Nord) erreicht werden kann. Für den Teilausbau zeigt sich ein ähnliches Bild.
Das Thema Anschlussstelle(n) wurde dann intensiv diskutiert (Pendlerströme Richtung Linz, mögliche Auswirkungen einer Generalmaut in Deutschland, mögliche Anschlussstelle beim KOBA etc.). Kriebernegg wird weitere Planfälle v.a. betreffend das Rainbacher Ortsgebiet und Summerauerstraße ausarbeiten und bei der nächsten AG vorstellen. Auf dieser Grundlage soll dann die Möglichkeiten für Anschlussstellen in Rainbach vertieft diskutiert werden.
Unter TOP 6 Allfälliges / nächster Termin berichtet Johannes Franz (Vierzehn) über Probleme bei der Bauabwicklung im Abschnitt Süd, die ihn als Grundeigentümer betreffen. Lechner wird sich der Angelegenheit annehmen (Gespräch mit Sempelmann). Bgm. Stockinger entschuldigt sich für das Versehen bei der Versendung des Termins zur Trassenbegehung und für die Unannehmlichkeiten, die aufgrund seiner Aussendung nach der letzten AG entstanden sind. Um dem Informationsbedürfnis unmittelbar nach den AG-Sitzungen nachzukommen, wird vereinbart, dass von der Moderation zu den kommenden AG Sitzungen eine Kurzzusammenfassung der Sitzungen erstellt wird, die zu Wochenbeginn nach der jeweiligen Sitzung den AG Mitgliedern zur weiteren Verwendung zugesendet wird.
Nächster AG Termin ist der 25.06.2015, 17:00 Gemeindesaal Rainbach, Schwerpunktthemen sind die Verkehrsuntersuchungen (s.o), die Straßenplanung und die Lärmuntersuchungen.

Kurzbericht 2. S10-Arbeitsgruppensitzung am 19. März

Am Donnerstag fanden sich die in der ersten AG-S10 Sitzung am 29. Jänner bestellten Mitglieder ab 17:00h wieder im Gemeindeamt ein.

Am Anfang der Sitzung kam es zu einer Diskussionen wegen der Erstellung des Protokolls der letzten AG-S10 Sitzung, da einige Arbeitsgruppenmitglieder damit nicht zufrieden waren. In diesem Zusammenhang wurde auch die Frage einer möglichen Tonbandaufzeichnung der aktuellen, sowie der kommenden AG-S10 Sitzungen aufgeworfen. Hierbei konnte aber keine Einstimmigkeit unter den AG-S10 Mitgliedern darüber erzielt werden. Deshalb wird es von den AG-S10 Sitzungen keine Tonbandaufzeichnungen geben. Das Protokoll wird auch weiterhin als Ergebnisprotokoll abgefasst werden.

Während der Protokoll-Diskussion wurden in einer Liste die Vertreter der genannten AG-S10 Mitglieder – für den Fall einer Verhinderung dieser – bekanntgegeben.

In weiterer Folge informierte Hr. Lechner über den Stand der Vergaben für die weitere Umsetzung des Vorprojektes. Wirklich wesentliche Aussagen über den Vergabestand konnte dabei nicht mitgeteilt werden, da sich der Vergabeprozess gerade in der sogenannten „Stillhalteperiode“ befindet. Seitens der ASFINAG hofft man bei der nächsten AG-S10 Sitzung über die restlichen Vergaben berichten zu können.

Bis jetzt fix wieder dabei:

Im Zuge des Berichtes von Hr. Lechner wurden viele, vor allem aber Verständnisfragen von den AG-S10 Mitgliedern gestellt. Diese Fragen führten letztendlich wie schon in der ersten AG-S10 Sitzung zu einer intensiven Diskussion innerhalb der AG-S10 über die immer noch für viele AG-S10 Mitglieder unverständlichen Gründe des Ausschlusses der Osttrasse. Dieses Thema wird dann auch bei der nächsten AG-S10 Sitzung wieder ein größeres Thema sein, denn die nächste AG-S10 „Sitzung“ wird nämlich ganztägig abgehalten werden und als die schon so lange versprochene Trassenbegehungen (West-Mitte-Ost) durchgeführt werden.

Im nächsten Teil der AG-S10 Sitzung informierte Hr. Leitner über Themen, welche bei der ersten AG-S10 Sitzung aufgeworfen wurden.

  • Ausbauende der S10-Nord bereits nördlich von Rainbach

In der letzten AG-10 Sitzung wurde gefordert, dass die S10-Nord auch eine Entlastung für Kerschbaum miteinschließen muss.

Die nächste Anschlussmöglichkeit an die B310 bei einem Weiterbau der S10 gibt es nach dem Bereich Lackerbach erst wieder im Bereich Edelbach (halbe Strecke zwischen Kerschbaum und Dorf Leopoldschlag). Die ASFINAG hält aufgrund der Vorgaben des Bundes die bei diesen Weiterbau anfallenden Kosten wegen des aktuell zu geringen Verkehrsaufkommens für nicht gerechtfertigt.

  • Variantenvergleich West-Mitte

In der letzten AG-10 Sitzung wurde kritisiert, dass bei der wirtschaftlichen Bewertung der Trassen West-Mitte-Ost kein fairer Vergleich der Trassen durchgeführt wurde.

Es wurde angekündigt, dass bei zukünftigen Variantenvergleichen bei den Kosten die Trassen West und Mitte bis zu einem gemeinsam verlaufenden Punkt etwas südlich von Kerschbaum verglichen werden. Weiters werden auch anfallende Rückbaukosten bei der Trasse Mitte bei zukünftigen Variantenvergleichen berücksichtigt werden.

  • Durchgehender Tunnel

In der letzten AG-10 Sitzung wurde die Bitte gestellt, die zusätzlichen Kosten für einen durchgehenden Tunnel darzulegen

Es wurde eine 4,5km langer Tunnel – im Prinzip eine unterirdische Westtrasse – untersucht. Die zusätzlichen Kosten würden sich dabei auf ca. 100 Mio € belaufen.

Im letzten Teil der Sitzung berichtete Hr. Raderbauer über die Auswirkungen der S10-Nord auf die Region im Hinblick auf die einzelnen Fachbereiche (Umwelt, Wasser, Lärm, Landwirtschaft, etc.).

Dabei wurden vom Projektteam bereits verschiedene sog. „Hot-Spots“ in einer Landkarte dargestellt. Die AG-S10 Mitglieder wurden ersucht ebenfalls Problembereiche in diese Landkarte einzutragen. Es wurde vereinbart, dass solche Übersichtkarten für die Trassen West und Mitte dem Protokoll der Sitzung beigelegt und diese von der AG-S10 verbreitet werden. Dann können noch 2 Wochen lang weitere „Hot-Spots“ von den Gemeindebewohnern an die AG-S10 übermittelt und von dieser an das Projektteam weitergeleitet werden.

Hr. Raderbauer hat klar gemacht, dass aus Sicht des Projektteams der Bereich Kranklau die wohl größte Herausforderung bei der Optimierung der Westtrasse darstellt. Vor allem, weil es hier Auswirkungen in gleich mehreren Fachbereichen zu lösen gilt. Alle anderen bisher bekannten „Hot-Spots“ auf der Westtasse scheinen aus Sicht des Projektteams aus derzeitiger Sicht einfacher lösbar.

Zum Abschluss wurde dann noch der Termin für die nächste AG-S10 Sitzung festgelegt. Diese wird ganztägig am 21. Mai 2015 ab 10.00h stattfinden.

Die AG-S10 Sitzung endete um ca. 20.30h. Zur „Nachbesprechung“ trafen sich das Projektteam und einige AG-S10 Mitglieder dann noch im GH Maurerwirt.

 

Bürgerbewegung für Rainbach
keine-sparvariante@gmx.at

Aus der Berichterstattung der „Rainbacher-Gemeindezeitung“ (01_2015 – Februar/März)

Unbenannt