BBfR – Denkt laut …

Die BBfR sendet ihre Zeitung (2/2018) aus.


Unter „Downloads“ kann die Zeitung angesehen werden.

Zu feig für ein ehrliches Nein?

Ein Antrag der Bürgerbewegung zur nachhaltigen Sicherung der Lebensqualität in der Gemeinde Rainbach wurde am 22.3.2018 vom Gemeinderat großteils durch Stimmenthaltung, welche laut OÖ Gemeindeordnung als Gegenstimmen zu werten sind, abgelehnt.

Damit werden die Fahrzeuge auf der S10 Nord hinkünftig wohl mit 130 km/h durch unsere Gemeinde rollen und so auch mehr gesundheitsschädliche Schadstoffe (Stickoxide, Feinstaub, CO2, etc.) ausstossen und auch mehr Lärm verursachen, welche die Lebensqualität in Rainbach deutlich verschlechtern werden.

Anmerkung: der Antrag wurde von den Gemeinderäten der SPÖ und der BBfR unterstützt.

Workshop der BBfR

Beim heutigen BBfR Workshop in Kerschbaum wurden nach einem gemeinsamen Mittagessen die Meinungen zu aktuellen Themen wie Gemeindekindergarten, Standortsicherung und Marktplatzgestaltung sowie leistbares Wohnen in Rainbach ausgetauscht und die Standpunkte der BBfR dazu festgelegt.

Reaktionen zu 130km/h auf der S10

Die Eindrücke eines der BBfR nicht nahe stehenden AG Mitgliedes zum Thema 130km/h auf der S10 Nord kann man in der aktuellen Freistädter Tips lesen.

130 km/h ab dem Tunnel Vierzehn

Auch die Freistädter Tips berichten zum Thema 130km/h auf der S10-Nord

Das wichtigste ist, dass den Bürgern jetzt endlich auch einmal reiner Wein eingeschenkt wird. Deswegen hat die BBfR einen Antrag an den Rainbacher Gemeinderat gestellt. Damit ist sichergestellt, dass sich der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung mit diesem Thema befassen muss!

Edit, um Zitate aus dem Artikel ins richtige Licht zu rücken. Soll sich jeder selber eine Meinung bilden:

FAKTENCHECK – Zitate aus den Originalprotokollen der AG

Aus dem Protokoll der 6. AG
„Frage: In der Präsentation war von einer Fahrgeschwindigkeit von 130 km/h die Rede, soll das heißen, dass es keine Geschwindigkeitsbegrenzung im Abschnitt S10 – Nord geben wird?
Lechner erklärt, dass dies nur eine theoretische Annahme für die Projektierung sei. Im Abschnitt der S10 – Nord soll eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 100 km/h kommen.“

Aus dem Protokoll der 7. AG
„In TOP 3, Lärmberechnung – weitere Ergebnisse stellt Walter, Fachplanung Lärm, zuerst die Ergebnisse der Lärm- Ist-Messungen an den ausgewählten Punkte (sh letzte AG) vor. Im Anschluss werden die Ist- und Prognose- Lärmausbreitungskarten gezeigt und erläutert. Den Lärmausbreitungskarten liegt nunmehr eine Fahrgeschwindigkeit von 100 km/h im Abschnitt der S10 Nord zugrunde (nicht! 130 km/h).“

S10 Nord wird für Tempo 130 ausgelegt

Während auf der S10 zwischen Unterweitersdorf und Freistadt Nord der Verkehr auf 100 km/h Höchstgeschwindigkeit , soll auf dem künftigen Abschnitt Nord ab dem Ende des Tunnels „Vierzehn“ Tempo 130 gelten. Das bestätigte der Autobahnbetreiber ASFINAG auf Anfrage der Mühlviertler Nachrichten.

Auf der S 10 Süd sei aufgrund des Trassenverlaufs sowie der zahlreichen Tunnel und Unterflurtrassen aus Gründen der Verkehrssicherheit kein Tempo 130 möglich gewesen, weshalb hier Tempo 100 gilt. Bei der S 10 Nord stelle sich die Situation anders das. Hier wurde die Strecke in ihrem Verlauf und mit den Kurvenradien so geplant, dass wie auf den meisten Autobahnen in Österreich 130 km/h möglich sind. Man habe freilich auch sämtliche Lärmschutz-Maßnahmen entsprechend berechnet und auf diese gefahrenen Geschwindigkeiten dimensioniert. Welches Tempo aber tatsächlich vor der Verkehrsfreigabe verordnet wird, sei Entscheidung des Verkehrsministeriums.

Ganz und gar nicht einverstanden mit dieser Entwicklung ist man bei der Bürgerbewegung Rainbach (BBfR). Hier fühlt man sich von der ASFINAG vor den Kopf gestoßen. „In sämtlichen Arbeitsgruppensitzungen, in denen ich anwesend war, wurde ausschließlich von Tempo 100 gesprochen. Damals wurden unsere Befürchtungen immer als Grundlos abgetan. Erst im Dezember fiel erstmals die Zahl 130“, sagt BBfR-Sprecher Klaus Reichinger. Dass die Lärmschutzmaßnahmen auf Tempo 130 ausgelegt sind, zeige aber, dass diese Geschwindigkeit von Anfang an als gegeben angesetzt wurde.

„Klar ist doch, dass bei Tempo 130 die Schadstoffbelastung wesentlich höher ist als bei Tempo 100. Auch der Lärm steigt dann noch einmal massiv an“, ärgert sich Reichinger. Für die Bewohner von Rainbach, Kerschbaum und Summerau bleibe das schale Gefühl zurück, dass man offenbar weniger Wert sei als die Anrainer in Neumarkt oder Lest. Zumal angesichts der aktuellen Diskussion um die Hinaufsetzung der Autobahn-Maximalgeschwindigkeit auf 140 km/h noch einmal eine Verschärfung der Situation drohe.

Geburtstag unseres Bürgermeisters

Eine Abordnung der BBfR überbringt Bürgermeister Fritz Stockinger die besten Wünsche zu seinem 60er

Lieber Fritz,

wir gratulieren dir recht herzlich zu deinem runden Geburtstag und wünschen dir weiterhin viel Glück und Gesundheit!

Das Team der BBfR

Verschuldung des Bezirks Freistadt

Bereits vor einem Jahr hat die BBfR die Gemeindebürger in einer Aussendung auf den sehr hohen Schuldenstand der Marktgemeinde Rainbach hingewiesen.

Heute steht es auch schwarz auf weiß in den Freistädter Tips zu lesen: Rainbach war 2016 sowohl bei der Gesamtverschuldung (Platz 4 von 27), als auch bei der pro Kopf Verschuldung (6 von 27) ganz „vorne“ im Bezirk dabei.

Trotzdem wurde 2017 weiter fleißig Geld für Projekte ausgegeben – teilweise auch ohne Gegenfinanzierungen – und der außerordentliche Haushalt wies einen Abgang von fast Euro 1.000.000,- auf. Für 2018 muss deshalb ein Sparbudget erstellt werden.

Die Gemeinderäte der Bürgerbewegung haben deshalb ein Zeichen gesetzt und im Gemeinderat sowohl dem Nachtragsvoranschlag 2017, als auch dem vorgeschlagenen Budget 2018 keine Zustimmung erteilt.

Wir fordern hinkünftig früher über Finanzlöcher informiert zu werden und verlangen vom Gemeindeamt einen noch verantwortungsbewussteren Umgang mit unseren Steuergeldern!

Tunnelbau mit Katastrophe

Hier ein Bericht der Wiener Zeitung:

Zeitungs-Bericht:

Nationalratswahl

Wahlergebnis der Gemeinde Rainbach ohne Wahlkartenwähler